14. August 2014

Bei Ratenzahlung ist Vorsicht geboten.

Gläubiger, Achtung vor Insolvenzfalle!


Kennen Sie das? Die Freude über einen größeren Auftrag war euphorisch. Bei der Abarbeitung kam es zu keinen nennenswerten Problemen. Die Abnahme durch den Kunden verlief ohne Beanstandung und wurde in kleiner Runde gefeiert. Nach der Rechnungslegung dann die Ernüchterung: Der Auftraggeber teilte mit, dass er die Gesamtsumme nicht sofort bezahlen könne und bat um eine Ratenzahlungsvereinbarung.


Teilzahlungen können 10 Jahre lang

zurückgefordert werden


Vor dem Abschluss einer solchen Vereinbarung ist einiges zu bedenken. Frank Dietel, Vorstand der Inkasso 24 AG (im Bild links), erklärt warum: „Kann ein Schuldner seine Außenstände nicht innerhalb von drei Wochen nach Fristsetzung bezahlen, muss der Gläubiger davon ausgehen, dass sein Schuldner zahlungsunfähig ist oder demnächst wird.“ Dabei spielt es im Fall einer Insolvenz keine Rolle, ob der Schuldner eine drohende Pleite gegenüber dem Auftraggeber angekündigt hat oder nicht.

„Der Gläubiger muss sogar damit rechnen, bis zu 10 Jahre rückwirkend alle bezahlten Teilbeträge auf ein Insolvenzkonto zurück überweisen zu müssen!“, ergänzt Frank Dietel und fährt fort: „Wer Schwierigkeiten hat, seine offenen Forderungen bezahlt zu bekommen, sollte sich auf jeden Fall fachlichen Rat holen. Als Inkasso 24 AG können wir jeden Kunden dazu beraten. Am besten dann, wenn der Kunde um Ratenzahlung bittet.“ Jüngst hatte das Unternehmen einen Fall übernommen, bei dem der Auftraggeber selbst eine Ratenzahlung über mehrere Jahre mit seinem säumigen Kunden vereinbart hatte. Die ursprüngliche Rechnung belief sich auf 11.000 EUR, davon hatte der Schuldner bereits 6.000 EUR an Teilzahlungen geleistet. Vor einem Monat kam ein Schreiben des Insolvenzverwalters, dass die erhaltenen Teilbeträge innerhalb einer Frist von 3 Wochen an die Insolvenzmasse zurückgezahlt werden müssen. „Hätte sich das Unternehmen vorab mit uns in Verbindung gesetzt, hätten wir bestimmt eine bessere Lösung gefunden.“, so Frank Dietel.

Inkasso 24 AG hilft, vor dem Schaden klug zu handeln


Für Unternehmen stehen die Chancen, Geld aus der Insolvenzmasse zu bekommen, meist schlecht. Wer schon einmal offene Forderungen gegen ein insolventes Unternehmen hatte, weiß, dass die Auszahlungensquoten weit unter 10% liegen. Interessant ist auch, dass zum Beispiel Sicherungseigentum oder abgetretene Forderungen durch den Insolvenzverwalter verwertet werden können. Inkasso 24-Chef Frank Dietel rät: „Wichtig ist es, sich vor Auftragsannahme über die Bonität des Auftraggebers zu informieren. Liegt keine negative Auskunft vor, kann dies bei einer späteren Insolvenz ein wichtiger Beleg vor Gericht sein, nicht leichtfertig gehandelt zu haben.“ Eine Beratung ist wegen der sich ständig ändernden Rechtslage spätestens dann sinnvoll, wenn ein Schuldner auf Rechnungen oder gar Mahnungen nicht reagiert! Noch einmal Vorstandschef Frank Dietel: „Zahlungsunfähigkeit eines Gläubigers muss nicht der totale Verlust der offenen Forderungen bedeuten. Nicht umsonst lautet der Slogan der Inkasso 24 AG: Unsere Kunden haben Ihr Geld!“